IVF-Kostenbeteiligung soll gesenkt werden – aber nicht für alle!

Darauf hoffen viele Kinderwunschpaare: Dass der Bund sich an den Kosten für die künstliche Befruchtung beteiligt und die Eigenbeteiligung sinkt. Doch was zunächst vom Familienministerium verheißungsvoll über die Medien angekündigt wurde, wird sich für die meisten Kinderwunschpaare bei genauem hinsehen als “Mogelpackung” herausstellen.

In dem Gesetzentwurf (einsehbar unter http://www.bundesrat.de/SharedDocs/Beratungsvorgaenge/2011/0401-500/0478-11.html ) wird beantragt, dass lediglich gesetzlich versicherte Paare, die in 2012 gemeinsam weniger als 31.500 € verdienen auf eine Kostenminderung von derzeit 1500 € auf 750 € für jede IVF/ICSI-Behandlung hoffen dürfen.
Für alle Paare, die über ein höheres Jahreseinkommen als 31.500 € verfügen, für unverheiratete Paare, privat Versicherte oder Selbstzahler wird sich bei Annahme des Gesetzentwurfes also nichts ändern.


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