Kryokonservierung (Einfrieren)

Nach einer durchschnittlichen Stimulation für IVF oder IVF-ICSI lassen sich 9-10 Eizellen gewinnen. Die Befruchtungsrate liegt bei 60-70%. Nach dem Embryonenschutzgesetz dürfen in einem Zyklus maximal 3 Embryonen übertragen werden. Die restlichen “überzähligen” befruchteten Eizellen können tiefgefroren und für weitere Embryotransfers aufbewahrt werden. Die Zellen werden hierzu in späteren Zyklen aufgetaut, weiterkultiviert und im Embryonalstadium übertragen.

Das Verfahren des Einfrierens überzähliger befruchteter Eizellen bietet den Vorteil, dass für den Embryotransfer eine hochdosierte Hormonstimulation, die Punktion der Eierstöcke und die Narkose vermieden werden können. Die Methode ist erprobt und sicher, führt jedoch zu etwas niedrigeren Schwangerschaftsraten (20%) als bei einem Embryotransfer nach Punktion.

Die Krankenkassen erstatten in der Regel die Kosten der Kryokonservierung nicht (siehe Kostenübernahme).

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