Endometriose

Was ist Endometriose?

Unter Endometriose versteht man Gebärmutterschleimhautgewebe, das sich an anderen Stellen im Körper angesiedelt hat oder dort neu entstanden ist. Am häufigsten bilden sich Auflagerungen auf dem Bauchfell, den Eierstöcken, der Gebärmutter, der Harnblase, dem Darm oder auch mit Blut/Schleimhatgewebe gefüllte Bläschen/Zysten in den Eierstöcken. Endometriose kann aber auch druckschmerzhafte Verhärtungen/Knötchen in der Scheide oder am Darm bilden und zu Verklebungen/Verwachsungen führen.

Endometriose ist eine der häufigsten Erkrankungen der Frau. Sie tritt auf im Zeitraum zwischen Pubertät und Wechseljahren, also v.a.in den Zeiten, in denen ein regelmäßiger, natürlicher Monatszyklus vorliegt. Etwa jede 10. Frauen ist betroffen. Immer noch wird Endometriose eher selten und oft erst spät diagnostiziert.

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